Warum es so wichtig ist zu träumen – auch als Familie

Kennst du den Spruch „Träume sind Schäume“? Viele von uns haben ihn wahrscheinlich als Kinder und Jugendliche gehört. Unsere Familien hatten vermutlich gar nichts Böses im Sinn, als sie uns etwas unbedacht dazu aufforderten nicht unseren Tagträumen nachzuhängen. Aber wer nicht träumt – vielleicht gar nicht mehr träumen kann – der nimmt Schaden. Das ist meine feste Überzeugung.

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„Eine Familie ohne Traum ist gar nicht möglich. Wenn in einer Familie die Fähigkeit zu träumen verloren geht, wachsen die Kinder nicht und wächst die Liebe nicht, wird das Leben schwächer und erlischt.“

~ Papst Franziskus

Wir hören jeden Tag viele Schreckensmeldungen. Wir wissen vom Krieg in Syrien, von Terroristen, die Menschenleben auf der ganzen Welt (nicht nur bei uns in Europa) bedrohen, wir wissen von Hungersnöten, von Umweltkatastrophen, von Gewalt in Familien, vom Artensterben. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Und angesichts dieser Daten und Fakten wurden wir von unseren Familien dazu aufgerufen nicht weiter zu träumen, sondern uns realistischeren Zielen zuzuwenden.

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Aber das ist fatal.

Papst Franziskus meint, wir sollen unbedingt träumen. Und ich denke, dass er damit Recht hat. Wer aufhört zu träumen und seinen Idealen zu folgen, der findet irgendwann gar nicht mehr die Kraft sich für das Gute einzusetzen. Oder überhaupt noch an das Gute zu glauben. Und gibt damit auf. Die Welt. Die Zukunft. Einfach alles.

Wenn wir unseren Kinder nicht zeigen, dass es sich lohnt zu träumen und an das Gute zu glauben, sich für das Gute einzusetzen und nach Idealen zu streben, sich für andere und das Wohlergehen aller einzusetzen, dann geben wir die Zukunft auf. Denn unsere Kinder sind die Zukunft. Sie bringen die Fähigkeit zu träumen mit – und wir sollten sie nicht daran hindern.

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Im Gegenteil: Wir sollten gemeinsam träumen.

Wir sollten gemeinsam nach den Sternen greifen, wir sollten uns nicht entmutigen lassen und unseren Idealen und Werten folgen. Das ist nicht immer leicht, aber am Ende ist das Gute immer stärker.

Wie seht ihr das? Wovon träumt ihr?

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2 Comment

  1. Reply
    Bianka
    9. November 2016 at 13:06

    Ein sehr passender Text heute…
    Ja, wir sollten nicht aufhören zu träumen. Ich träume von einer freien Zukunft für meine Kinder.
    Ganz liebe Grüße

    1. Reply
      Ida
      9. November 2016 at 21:28

      Davon träume ich auch…

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