Vorbereitungen für den Winter

Es ist Herbst. Draußen ist es stürmisch, regnerisch, kalt. Es ist wunderbar. In unserem Garten ist deutlich weniger zu tun als im Sommer oder Frühling und vieles, was wir in unserer Familie tun, hat sich von draußen nach drinnen verlagert.

Vorbereitungen für den Winter

Wir haben jede Menge zu tun – und nicht unendlich viel Zeit dafür… Denn immerhin soll noch vor dem Winter unser drittes Kind geboren werden. Und es gibt noch so viel zu tun. Vorzubereiten. Zu bedenken.

Die Pflanzen, die wir im Sommer und Spätsommer aus unserem Garten geerntet haben, müssen verarbeitet werden. Haltbar gemacht werden. Getrocknet, als Gewürz, als Tee, als Öl oder Salbe. Als Marmelade. Kompott. Es gibt viele Möglichkeiten – und ich habe schon angefangen ein paar von ihnen mit euch zu teilen. Wenn es meine Zeit erlaubt, werde ich euch in den nächsten Wochen noch einiges mehr zeigen.

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Wollig und wohlig warm

Unsere Kinder wachsen – wie wohl alle Kinder. Vor einigen Wochen habe ich eine Art Bestandsaufnahme gemacht von all den Kleidungsstücken, die warm genug sind für Herbst und Winter. Sind sie groß genug? Sind sie heil genug? Müssen sie gestopft und ausgebessert werden? Was fehlt?

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Aus der recht unübersichtlichen Liste folgte eine To-Do-Liste, auf der all die Strickjacken, Mützen, Hosen und dergleichen mehr stehen, die ich irgendwie in diesem Herbst noch stricken, nähen oder zumindest stopfen muss. Damit wir alle gut und warm durch den Winter kommen.

Das dritte Kind

“Eigentlich braucht ihr gar nichts, oder?” fragte mich meine Hebamme vor einigen Wochen. Denn immerhin ist ja die Baby-Ausstattung von den größeren Kindern noch da. Und tatsächlich: Viel brauchen wir nicht. Ein paar Kleidungsstücke, die in die Jahreszeit passen. Vielleicht doch noch ein paar neue (gebrauchte) Stoffwindeln, weil einige der anderen doch schon zu morsch geworden sind.

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In erster Linie ist uns allerdings noch einmal all das aufgefallen, was wir eben nicht brauchen. Weil wir es schon bei den größeren Kindern nicht gebraucht haben. Und so stehen nun in unserem Keller Kartons, in die wir all das hinein gepackt haben, was wir ohnehin nicht verwenden werden. Anstatt uns ein drittes Mal in den Kaufrausch oder Selbermach-Rausch zu stürzen, haben wir genau das Gegenteil getan: Ausgemistet.

Und so kehrt hier in den letzten Wochen vor der Geburt eben nicht Ruhe sondern ganz im Gegenteil Geschäftigkeit ein…

Wie bereitet ihr euch auf den Winter vor?

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4 Comment

  1. Reply
    Fridde
    6. Oktober 2017 at 21:17

    Ich finde es schön, dass du thematisierst, dass man eben vieles nicht braucht und nicht in den Kauf- oder Selbermachrausch verfällst.

    1. Reply
      Ida
      6. Oktober 2017 at 21:42

      Das ist zumindest meine Erfahrung!

  2. Reply
    Ricarda
    10. Oktober 2017 at 00:03

    Hallo liebe Ida,
    ich finde es auch erstaunlich, was man alles NICHT braucht fürs Baby. Gut, vor der Geburt meiner Tochter (jetzt 16 Monate) war ich schon ordentlich im Nestbautrieb. Das machte einfach Spaß und ich erfreute mich so an den süßen Sachen. Trotzdem kauften wir möglichst wenig (neu). Im Nachhinein kann ich festhalten, dass dennoch vieles überflüssig war und die Sachen vor allem auch nicht mehr den Stellenwert hatten, den ich ihnen vorher zugemessen hatte. Das Baby zählt, das unbeschreibliche Wunder, das einem geschenkt wurde und alles Materielle, alle Babysachen, alles das, was andere süß und hübsch finden und schenken oder man selbst besorgt hat, sind völlig egal. In diesem Punkt hat mir die Mutterschaft mal wieder so einen anderen Blickwinkel auf das Leben eröffnet. Nicht, dass ich vorher total oberflächlich gewesen wäre – aber im Rückblick muss ich es doch ein Stück weit gewesen sein.
    Beim nächsten Kind möchte ich die Dinge noch mehr reduzieren. Denn sie tun nichts zur Sache. Und ich möchte mich durch nichts vom Wesentlichen ablenken lassen.

    Alles Liebe, eine gute restliche Schwangerschaft und eine sichere, kraftvolle Geburt wünsche ich dir!
    Ricarda!

    1. Reply
      Ida
      10. Oktober 2017 at 21:40

      Danke für deine Wünsche!

      Ich finde es einfach immer wieder beeindruckend, wie wenig man generell braucht. Wie überflüssig viele Dinge sind und wie befreiend es sein kann, wenn man seinen Besitz reduziert.

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