Rosen-Calendula-Salbe

Der Herbst ist da und wir ernten die letzten Blüten, Früchte und Kräuter aus unserem Garten. Den Sommer über haben wir den Großteil unserer Ernte entweder sofort verzehrt oder getrocknet – jetzt geht es langsam ans Verarbeiten.

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Rosen-Calendula-Salbe

Aus einem Teil der getrockneten Ringelblumen und Rosenblüten haben wir deshalb Salbe gekocht. Salben sind ganz wunderbare Begleiter für Herbst und Winter. Und sie sind unkompliziert selbst herzustellen.

Eine Salbe aus Rosen und Ringelblumen kann unter anderem so eingesetzt werden:

  • als Wind- und Wetter-Balsam
  • als Heilsalbe bei kleineren Rissen, Kratzern oder Schnitten
  • gegen rissige Hände und Lippen
  • gegen einen geröteten Babypopo
  • als Narbenpflege (z.B. für meine Tumor-Narbe)
  • zur Pflege von Dehnungsstreifen

Und so geht’s

Eigentlich braucht ihr gar nicht viel, um eine einfache Salbe herzustellen:

  • 5 Gramm getrocknete Ringelblumen und Rosenblüten
  • 50 ml Öl (bspw. Mandelöl, Sonnenblumenöl oder Olivenöl)
  • 8 Gramm Bienenwachs (aus dem Bioladen, Internet oder direkt vom Imker)

 

  • zwei Töpfe
  • zwei Schüsseln (die in die Töpfe passen)
  • einen Holzlöffel
  • einen Trichter
  • ein Glas mit Deckel
  • ein Sieb
  • ein Mulltuch

Der Öl-Auszug

Als erstes stellt ihr einen Öl-Auszug her. Dazu mischt ihr die Blüten mit dem Öl in einer der beiden Schüsseln und erhitzt die Mischung im Wasserbad auf etwa 30°. Dazu füllt ihr etwas Wasser in einen der Töpfe (es sollte nicht in die Schüssel spritzen!), stellt die Schüssel mit dem Blüten-Öl-Gemisch hinein und erhitzt das Wasser im Topf langsam auf nicht mehr als 30°.

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Nach etwa einer halben Stunde kleidet ihr das Sieb mit dem Mulltuch aus und gießt das Blüten-Öl-Gemisch durch Sieb und Mulltuch in die andere Schüssel. Am Ende könnt ihr das Tuch in die Schüssel auswringen. Haltet den Öl-Auszug warm!

Die Salbe

Nun gebt ihr das Bienenwachs in die leere Schüssel und erhitzt es im Wasserbad auf etwa 65°. Wenn es geschmolzen ist, gießt ihr langsam und unter Rühren den Öl-Auszug dazu. Stellt das (sterilisierte) Glas und den (ebenfalls sterilisierten) Trichter bereit und gießt die noch flüssige Salbe in das Glas. Dort rührt ihr es weiter bis es sich abgekühlt und eine salbenartige Konsistenz angenommen hat.

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Am besten bewahrt ihr die Salbe im Kühlschrank auf, denn sie enthält keinerlei Konservierungsstoffe! Nach Anbruch muss die Salbe binnen höchstens drei Monaten aufgebraucht werden.

Wichtig:

Ich bin weder Ärztin noch Hebamme, weder Krankenschwester noch Heilpraktikerin – dieser Artikel ersetzt keinen ärztlichen Rat! Wenn ihr oder eure Kinder krank sind, geht bitte zum Arzt. Eine selbstgekochte Salbe ist kein Medikament, sondern kann nur dazu beitragen, dass wir gesund bleiben.

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