Impuls am Montag im März

Das Dankeschön-Sagen müsste eigentlich der Grundton unserer Seele sein.

~ Joseph Kentenich

Was ist eigentlich Dankbarkeit? Ist Dankbarkeit etwas, das ich einem anderen schulde, der etwas für mich getan hat? Bin ich zu Dankbarkeit verpflichtet?

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Wer sich zu etwas verpflichtet fühlt, fühlt sich immer auch ein wenig schuldig – nämlich dann, wenn er das, wozu er meint verpflichtet zu sein, nicht tut, sagt oder fühlt. Oder wenn er Zweifel hat.

Sich schuldig fühlen hat jedoch nichts mit Dankbarkeit zu tun, denn wer dankbar ist fühlt sich gut, froh und frei. Dankbarkeit – echte Dankbarkeit – ist nur in Freiheit möglich. Dankbarkeit kann nicht eingefordert werden – und zu Dankbarkeit ist man aus diesem Grund verpflichtet.

Dennoch ist Dankbarkeit ungeheuer wichtig. Gerade denen jedoch, die „alles haben“, fällt Dankbarkeit am schwersten. Dankbar zu sein ist eine Lebenseinstellung, eine Lebenseinstellung, die uns dazu bringt, genauer hinzuschauen, mehr wahrzunehmen, bescheideener und demütiger zu sein. Und dadurch letzten Endes froher, unbeschwerter und freier zu werden.

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