Impuls am Montag im Dezember 2015

Jesus sprach nie eine größere Wahrheit aus, als da er sagte, die Weisheit komme aus dem Mund der kleinen Kinder.”
~ Mahatma Gandhi (Mohandas Karamchand G.), 1869-1948, indischer Freiheitskämpfer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes

In unserer Gesellschaft werden Kinder oft behandelt, als ob sie noch nicht ganz vollständige Menschen sind. Man macht sich bspw. über sie lustig – auch dann, wenn sie weinen und Angst haben. Viele Menschen sind nach wie vor der Überzeugung, man dürfe nicht zu nett zu Kindern sein, da sie sonst verwöhnt würden. Daraus resultieren dann Erziehungsmaßnahmen, wie “Schreienlassen”, “Nach-der-Uhr-Stillen/Füttern”, das Kind alleine schlafen lassen und andere “Abhärtungsmaßnahmen”.

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Unsere Gesellschaft mag Kinder leider nicht besonders – sie werden als Störenfriede empfunden, die das Leben ihrer Eltern nicht bereichern und bunter machen, sondern ihnen bei ihrer Selbstverwirklichung im Weg stehen. In vielen Familien ist es nach wie vor undenkbar, sich an den Bedürfnissen der Kinder zu orientieren.

Gandhi hat da eine ganz andere Sprache gesprochen – und uns an Jesus erinnert. Wenn wir nämlich unser Leben an der Bibel orientieren, dann müssen wir anders mit Kindern umgehen, als das in unserer Gesellschaft sonst weithin üblich ist. In der Bibel werden wir immer wieder daran erinnert, dass Kinder ein Segen sind und ein Geschenk Gottes (Psalm 127) und in den Evangelien sagt Jesus uns, dass wir werden sollen wie die Kinder, um ins Reich Gottes zu gelangen. Die Bibel hat großen Respekt vor unseren kleinen Menschen. Davon sollten wir lernen.

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