Impuls am Montag, 02.02.2015

Liebe kann man lernen. Und niemand lernt besser als Kinder. Wenn Kinder ohne Liebe aufwachsen, darf man sich nicht wundern, wenn sie selber lieblos werden.“

~ Astrid Lindgren

Die meisten von uns sind mit den wunderbaren Büchern von Astrid Lindgren aufgewachsen und haben davon geträumt mit den Kindern aus Bullerbü Pfefferkuchen zu backen, mit Michel aus Lönneberga Männchen zu schnitzen und mit Pippi Langstrumpf den Erwachsenen Streiche zu spielen. Astrid Lindgren hat in ihren Büchern unsere Kinderseelen berührt.

Es war, als ob sie in unser Innerstes hineinschauen könnte. Und wenn wir uns mit ihrem oben stehenden Zitat auseinandersetzen, dann bestätigt sich dieser Eindruck.

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In welcher Umwelt wachsen unsere Kinder auf und was wird ihnen vorgelebt? Und wie entwickeln sie sich dadurch?

Astrid Lindgren stellt fest, dass Kinder in einer liebevollen Umgebung aufwachsen müssen, um selbst liebevoll zu werden. Wie liebevoll aber ist der Alltag für unsere Kinder?

Ihr Leben ist oft von Hektik geprägt. Sie hetzen von einem Termin zum nächsten, das Familienleben ist exakt durchgeplant. Wie viel Zeit nehmen wir uns in unseren Familien füreinander? Je weniger Zeit wir füreinander haben, desto weniger Zeit haben wir auch, um liebevoll miteinander umzugehen.

 

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0 Comment

  1. Reply
    Susanna Goyk
    10. Februar 2015 at 10:52

    Ich liebe die Impulse am Montag und bin immer sehr gespannt auf das nächste Thema. Dieses Thema- Liebe – ist ein besonderes Thema finde ich. Ist es in unserer Gesellschaft nicht schon so, dass Liebe mit materieller Zuwendung verwechselt wird? Ich muss meinem Kind etwas bieten, ja was denn???? Materielle Dinge brauchen Kinder kaum, aber Liebe und liebevolle Zuwendung. Bieten wir unseren Kindern doch unsere ungeteilte Aufmerksamkeit und Liebe, dieses wird bestimmt wunderbare Früchte tragen.

    1. Reply
      abullerbuelife
      19. Februar 2015 at 19:59

      Es stimmt, unsere Gesellschaft ist leider wirklich sehr materialistisch. Das Problem ist, dass durch Materialismus aber die eigentlichen Bedürfnisse nach Nähe, Wärme, Geborgenheit – eben Bindung – nicht erfüllt werden und man immer mehr braucht. Das ist eine Spirale, die niemals endet. Deshalb wirbt A Bullerbü Life für einen anderen Weg.

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