Freitagsfünf am 30.09.2016

Bisher habe ich mich an den in Bloggerville so beliebten „Freitagsfünf“ noch nicht versucht – aber diese Woche wage ich mich ins Rennen. Mal sehen, ob ich es wöchentlich schaffe. Falls du die Freitagsfünf noch nicht kennst: Viele Blogger sinnieren jeden Freitag über fünf schöne Dinge, die sie in der vergangenen Woche erlebt haben. Los gehts

mushroom-1687409_1920

Buch

Ich lese selten nur ein Buch zur Zeit – treue Leser wissen, dass ich mit dem Kösel-Verlag (bzw. insgesamt der Randomhouse Verlagsgruppe) zusammenarbeite und sozusagen im Akkord lese. Wenn meine Kinder mich lassen. Diese Woche habe ich ein Buch durchgelesen, das ich euch demnächst vorstellen werde:

Sei kein Spießer, sei katholisch von Wilhelm Ihmkamp

Ich stimme sicherlich nicht mit allen Positionen überein, für die Ihmkamp plädiert – von seinem Buch bin ich aber begeistert. Ihmkamp ermutigt uns zu einem selbstbewussten Katholizismus, zu einer kritischen und trotzdem nicht kategorisch ablehnenden Haltung gegenüber dem Zeitgeist und zu einer schonungslosen Selbstreflexion. Ein tolles Buch!

book-1659717_1920

Kinder

Es gibt jede Woche so viele schöne Momente mit unseren Kindern, dass ich mich gar nicht so richtig entscheiden mag, welches der schönste war. Eins meiner Kinder hat mich am Sonntag sehr beeindruckt, als es im Kindergottesdienst ganz alleine nach vorne ging und sich zu den anderen Kindern setzte. Obwohl es das jüngste war.

eucharist-1591663_1920

Viele Eltern sehen das Größerwerden und Selbständigerwerden ihrer Kinder mit gemischten Gefühlen. Das geht mir manchmal auch so. Aber im Großen und Ganzen freue ich mich schon über all die Fortschritte und Entwicklungen. Und mein kleines Kind so selbstbewusst zu sehen, war ein ganz besonderer Moment.

Essen

Zum Essen mag ich gar nicht so viel schreiben, nur das: Der Mann hat diese Woche Chili con Tofu gezaubert. Und das war ganz zauberhaft…

Inspiration

Inspiriert hat mich diese Woche ein kurzer Abschnitt einer amerikanischen Radiosendung, die ich so nebenbei anhörte, während ich dabei war Wäscheberge zu bekämpfen und Rangkämpfe zwischen unseren Kindern zu schlichten. In einem ruhigeren Moment konnte ich tatsächlich dem folgen, was das Moderatorenpaar zum Besten gab. Und das ließ mich aufhorchen.

hand-1549132_1920

Das Moderatorenpaar Gregory und Lisa Popcak sprach eigentlich über etwas ganz anderes, erwähnte aber in einem Nebensatz, dass wir häufig viel zu wenig auf unsere Umgebung zugehen würden. Auf die Leute, die wir nicht kennen. Das brachte mich zum Nachdenken, denn wenn allerorten beklagt wird, wie leer unsere Kirchen sind, dann wäre das vielleicht ein erster Schritt in die richtige Richtung: Auf die Leute zugehen. Sie einladen. Ihnen zuhören. Von sich selbst und seinem Glauben erzählen.

Zeit für mich

Zeit für mich war diese Woche eher rar und deshalb waren gerade einige kurze Momente, in denen der Mann sich die Kinder schnappte und mir ein paar Minuten mit Buch allein verschaffte, ganz besonders kostbar.

Wie war eure Woche? Und worauf freut ihr euch am Wochenende?

You Might Also Like

Hier geht's weiter
Das kam davor

2 Comment

  1. Reply
    Nadine
    30. September 2016 at 09:44

    Die Entspannung dank Partner ist eine wahre Freude! Egal ob gutes Essen oder ein kurzer Moment Zeit. Schönes Wochenende euch!

    1. Reply
      Ida
      30. September 2016 at 13:47

      Danke, euch auch!

Schreibe einen Kommentar

*

%d Bloggern gefällt das: