Ein neues Leben beginnt – Für dich und für mich. Ein Gastbeitrag im Januar von Antiaquarium

A Bullerbü Life ist in Blogpause – deswegen übernehmen im Moment andere Blogger mit einer Gastartikelserie unsere Publikationstätigkeit. Im Januar lesen wir einen Artikel von Antiaquarium.

 

Mit großen Augen schaut es seine Eltern an, schreit, weil es sich bisher nur so ausdrücken kann: Ein Neugeborenes – oder in diesem besonderen Fall: Der Familienzuwachs von Familie Riethmüller. 

 Babyschuh

Ein neues Leben beginnt“, hieß es vor neun Monaten, als ihr Kind anfing zu wachsen. Die Geburt ist somit auch etwas wie der Startschuss ins Leben. Vom „Neu Geboren werden“ berichtet auch die Bibel:

 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.“ (Johannes 3,5-6)

Neu geboren werden“ fand ich schon immer eine komische Vorstellung. Wir Menschen können jetzt ja nicht mehr in den Bauch unserer Mutter zurück. Was Jesus hier meint, ist, dass die Menschen den Geist Gottes benötigen, um in Gottes Reich zu kommen. Und das „Neu geboren werden“ bedeutet viel mehr „Ein neues Leben beginnen“. Und zwar so leben, wie es Gott gefällt und nicht wie ein Sünder, der Gott nicht kennt.

Da liegt es nun in den Händen von Vater und Mutter – das gerade neugeborene Kind. So unschuldig hat es die Welt erblickt. Und trotzdem ist es „Fleisch“ und wird Gott und seine Vergebung brauchen. Auch wenn wir schon größer und erfahrener als das Baby sind, können wir viel von ihm lernen. 

 Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.“ (Matthäus 18,3)

Wir alle bleiben Kinder: Kinder Gottes. Aber nur, wenn wir uns FÜR ein Leben mit Gott entscheiden. Wenn wir uns also gegen ihn als Vater entscheiden, werden wir nicht in sein Himmelreich kommen. Hinzu kommt das, was Kinder ausmacht: Sie sind nicht egoistisch, schauen begeistert zu den Älteren hinauf, glauben schnell und vertrauen ihren engsten Personen. Kinder haben viel eher den Blick für Wunder, sehen auch die kleinen, schönen Dinge und machen sich keine Sorgen. Sie leben einfach, sind in Gottes Hand geborgen. 

Gott liebt Kinder, rief sie schon damals zu sich, weil sie ihm so wichtig sind. Und heute ruft er auch dich als sein geliebtes Kind – egal wie alt du bereits bist: 

„Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Lukas 18, 16)

Jeder kann Gottes Kind werden. Egal wie schlimm seine Vergangenheit ist, egal was er vorher gemacht hat. Gott ist gnädig und gibt jedem diese Chance. Und das sollten wir auch – jedem eine Chance geben. Ich sage das so, weil mir aus aktuellem Anlass ein weiteres „neues Leben“ auf der Seele brennt. Seit einiger Zeit kommen viele Menschen in unser Land, suchen hier Schutz. Die Flüchtlinge, wie wir sie so gut wie täglich bezeichnen, wollen auch ein „neues Leben“ beginnen. Ihr altes ist geplagt von Hass, Angst, Zerstörung und Schmerz. Sie wollen da raus, wollen bessere und sicherere Verhältnisse haben. Es gibt viele Menschen, die das verhindern wollen, vor allem die rechte Ecke schürt Angst vor den Flüchtlingen. Doch hat nicht Jesus auch schon Menschen bei sich aufgenommen? Hat er nicht auch immer mit Nächstenliebe gehandelt? Ich denke auch das ist Teil unseres „neuen Lebens“. Gemeinsam ein neues Leben starten, als Menschen mit Gott. In Jesu Fußstapfen treten, egal wie klein unsere Füße im Vergleich auch sein mögen. Amen.

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