Die Fastenzeit in der Familie – ein Gastartikel von innerfamiliär

Im ersten Gastartikel auf A Bullerbü Life geht es um die Fastenzeit in der Familie. Familie Schwelker von innerfamiliär hat mit uns ihre Gedanken zum Thema geteilt:
Fasten als Verzicht, um zur inneren Freiheit zu gelangen, um Gott näher zu kommen, um sich auf das Wesentliche zu besinnen.
Geht das auch mit Kindern, als Familie? Ein interessanter Gedanke! Dabei gingen uns so einige Fragen durch den Kopf:
Worauf wollen wir verzichten? Auf Süßes? Den Fernseher? Das Taschengeld um es zu spenden? Wie lange wollen wir verzichten? Allein die Gedanken-Jonglage erzeugte in uns fast schon Druck. Wie können wir unseren vier Kindern im Alter von 4, 5, 7 und 10 Jahren den Verzicht-Gedanken vermitteln? Werden sie schon den Sinn dahinter verstehen? Der Alltag hält doch schon genug an Herausforderung für uns bereit, vor allem als Großfamilie! Wir merken schnell, dass die Zeit noch nicht reif dafür ist, dass auch wir noch nicht bereit sind. Die Motivation für eine Fastenzeit sollte nach unserer Überzeugung aus einer inneren Freiheit entstehen und ohne Manipulation, vielleicht auch situationsorientiert, wenn z.B. das Thema „Armut/Hunger“ die Familie beschäftigt und wir gemeinsam etwas dagegen tun möchten. Ich bin überzeugt davon, dass Kinder dadurch am besten lernen können. Wenn wir die Themen der Kinder erkennen, hören und aufgreifen, lernen sie unglaublich viel.
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Die Fastenzeit aber möchte uns das Thema des Verzichts näher bringen und ich bin mir sicher, dass wir in einigen Jahren ganz bestimmt, auch als Familie, bewusst verzichten. Jetzt aber, inspiriert von der Chrismon-Fastenaktion „7 Wochen ohne Runtermachen“ http://chrismon.evangelisch.de/bildergalerien/7-wochen-ohne-30855 möchten wir Gutes sprechen! Über uns, unsere Kinder, über unsere Nachbarn, über unseren Nächsten.
„Ich sage Gutes!“ nehmen wir uns vor und entscheiden uns, den doofen Lästereien und Lügengedanken aus dem Weg zu gehen. Mal sehen, was es mit uns macht. Wir sagen Gutes, erstmal überschaubare zwei Wochen „ohne Runtermachen“!

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