Der Jahreszeitentisch

Dieser Artikel über den Jahreszeitentisch erschien ursprünglich im Januar 2015, er wurde im September 2016 überarbeitet.

Viele Familien haben einen Jahreszeitentisch zu Hause – ganz gleich ob sie sich in irgendeiner Form mit der Waldorfpädagogik verbunden fühlen (denn daher stammt die Idee ursprünglich), oder auch nicht. Der Jahreszeitentisch soll der ganzen Familie ermöglichen den Jahreszeiten, das Geschehen draußen in der Natur und die Feste des Jahreskreises auch im Haus oder der Wohnung einen Ort zu geben.

Der Fantasie sind bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt.

Dieser Ort kann nach Lust und Laune gestaltet werden und alle die Themen aufgreifen, die die Familie eben gerade bewegen. Gestaltet werden kann sowohl ein großer Tisch, als auch eine Kommode oder auch nur ein kleines Eckchen oder eine Fensterbank. Der Jahreszeitentisch kann aufwändig geschmückt werden mit verschiedenfarbigen Tüchern, Püppchen, Steinen, Blumen, Bildern, Kerzen, saisonalen Mitbringseln aus der Natur, aber auch Heiligenbilder oder Ikonen können dort ihren Platz finden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch ein kleines Eckchen, dass saisonal geschmückt wird, kann als Jahreszeitentisch dienen.

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All die Schätze, die auf Spaziergängen gefunden werden, finden hier einen Platz

Kinder und Erwachsene können auf Spaziergängen in der Natur Steine, Pflanzen und ähnliches sammeln und damit den Jahreszeitentisch dekorieren. Auf diese Weise werden die Natur und ihre Abläufe und Rhythmen viel bewusster miterlebt und auch zu Hause nachempfunden.

Auch die Vorbereitung auf die Feste des Jahreskreises können im Jahreszeitentisch sichtbar werden.

Habt ihr einen Jahreszeitentisch? Wie gestaltet ihr ihn?

Spiel und Zukunft

Livipur

 

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