Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, oh Herr – Wie glücklich bist du mit deinem Glauben im Alltag?

Letztens erst habe ich einen Artikel zum Thema Glauben im Alltag mit euch geteilt und euch gefragt, was euch heilig ist. In dieser Woche möchte ich noch einen Schritt weiter gehen und euch fragen, wie glücklich ihr mit eurem Glauben im Alltag seid.

Glaube bleibt in unserer Gesellschaft oft recht oberflächlich. Unser Leben unterscheidet sich häufig nicht wesentlich von dem der säkularen Bevölkerung um uns herum. Da stellt sich zumindest für mich schnell die Frage, was denn meinen Glauben im Alltag überhaupt ausmacht – und wie glücklich ich damit bin.

god-813799_1920

Geht es euch auch so?

Wo zeigt sich meine Glaube im Alltag? Wie lebe ich meinen Glauben im Alltag? Wie geht es mir damit? Wie fühlt sich das an? Diese Fragen sind meine ständigen Begleiter. Und ich stelle fest, dass ich mich immer mehr einer Antwort annähere. Wobei in diesem Prozess neue Fragen entstehen – aber ist das nicht irgendwie auch schön?

Mir ist wichtig geworden im Alltag immer mal wieder inne zu halten. Das ist manchmal gar nicht so einfach, vor allem, wenn man all das sieht, was noch getan werden muss. Und trotzdem ist es wichtig.

Wie kann ich mitten im Alltag innehalten?

Es gibt eigentlich ganz unterschiedliche Möglichkeiten inne zu halten: Vielleicht ein kurzes Gebet, eine kurze Andacht, Bibelstudium, ein stiller Moment in einer (fast) menschenleeren Kirche oder einfach einen Moment am offenen Fenster sinnieren und dabei die Gedanken zu Gott lenken.

Ich habe festgestellt, dass diese Momente ganz besonders im turbulenten Alltag mit kleinen Kindern zu Hause wieder einiges gerade rücken. Sie machen einfach deutlich, was wirklich von Bedeutung ist: Die 20. verschüttete Milchtasse, der ausgeräumte Badschrank, die in der halben Wohnung verteilte Zahnpasta-Tube (bzw. ihr Inhalt…), ein zerrissenes Buch – all das kann uns Nerven kosten. All das kann uns zum Meckern verleiten.

hand-909626_1280

Und das im größten Chaos??

Sich im größten Chaos einfach einen Moment mit Gott zu gönnen ist erst einmal eine Überwindung – doch hinterher sieht auf einmal alles ganz anders aus.

Wie ist das bei euch?

You Might Also Like

Hier geht's weiter
Das kam davor

0 Comment

  1. Reply
    natuerlichjesus
    9. Juli 2016 at 06:24

    Diese Auszeiten fehlen mir zur Zeit sehr. Einfach mal zur Ruhe kommen, in der Bibel lesen, das Grab meiner Patentante besuchen,…

    1. Reply
      Ida
      9. Juli 2016 at 06:38

      Manchmal reichen ja schon ein paar Minuten!

  2. Reply
    natuerlichjesus
    9. Juli 2016 at 14:05

    Die habe ich so gut wie nie. Man hetzt von einem zum nächsten. Am liebsten würde ich aus diesem ganzen System aussteigen. Vielleicht gewinne ich irgendwann im Lotto, kaufe mir einen Hof und werde Selbstversorgerin 😉

    1. Reply
      Ida
      9. Juli 2016 at 21:00

      Solche Träume kenne ich. 😉

Schreibe einen Kommentar

*

%d Bloggern gefällt das: